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er hatte — ſie wußte nicht wie viel — für ſeine Ge⸗ bieterin gevpfert, und ſie warf ihn beiſeit; — er hatte ihre Familie mit Allem beſchenkt, was ſie beſaß, und ſie ſprach davon, daß ſie ihm, gleich einem gemeinen Be⸗ dienten, ein Almoſen reichen wolle! Der Kummer, den ihm der Tod ſeines Beſchützers verurſachte, — das Peinliche ſeiner gegenwärtigen Lage, — ſeine Zweifel in Betreff der Zukunft: Alles das ward vergeſſen, als er ſich ſo entſetzlich beſchimpft ſah: dieſe Tortur über⸗ wog alle andern, die er bis dahin ausgeſtanden.
Er ſchrieb, aus ſeinem Gefängniſſe, einen Brief an Mr. Tuſher, als Antwort auf das beſprochene Miſſiv. Er wünſchte darin Seiner Ehrwürden Glück zu ſeiner Ernennung als Pfarrer von Caſtlewvod; zugleich er⸗ mahnte er ihn in ſarkaſtiſcher Weiſe, in die Fußſta⸗ pfen ſeines bewunderungswürdigen Vaters zu treten, deſſen Mantel ihm zugefallen; — was Ihre Ladyſchaft betraf, ſo dankte er ihr für das Almoſen, das ſie ihm gnädigſt zugedacht, indem er ſagte, daß er es hoffent⸗ lich nicht brauchen würde; zugleich aber bat er ſie in⸗ ſtändigſt, ſich gefälligſt zu erinnern, daß er, ſobald ihr Entſchluß in Betreff ſeiner ſich änderte, bereit wäre, ihr Beweiſe von einer Treue zu geben, die nie gewankt, und die von dieſem Hauſe nie hätte in Frage geſtellt werden ſollen. Und wenn wir auch einander auf dieſer Welt nie mehr ſehen, oder nur noch als Fremde,“ ſo ſchloß Mr. Esmond, — ein Urtheilsſpruch, gegen deſſen Grauſamkeit und Unge⸗ rechtigkeit ich es verſchmähe, Berufung einzulegen; ſo wird ſie doch ſpäter erfahren, wer ihr treu war, und ob ſie irgend einen Grund hatte, die Liebe und die Hingebung ihres Verwandten und Dieners in Zweifel zu ziehen.
Nach Abſendung dieſes Briefes fühlte ſich der arme junge Burſche ruhiger, als vorher. Der Streich war gegen ihn geführt worden, und er war nicht unter


