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Abende vor ſeiner Abreiſe genug zu eſſen, und ebenſo auch an dem darauf folgenden Morgen. Sie ſchlug ihn auch nicht ein einziges Mal, und verbot ihren Kindern ihn zu mißhandeln.
Eines dieſer Kinder war ein Mädchen, und Harry konnte es nie über ſich gewinnen, ein Mädchen zu ſchla⸗ gen; das andere war ein Knabe, dem er hätte gar leicht die Haut voll ſchlagen können, wenn der Kerl nicht ſo mörderiſch geſchrien hätte, und dann Mrs. Pa⸗ ſtoureau herangeſegelt gekommen wäre, um mit flegel⸗ artigen Armen den kleinen Kerl zu befreien. An dem Tage, an dem Harry wegging, wuſch ſie ihm zum er⸗ ſten Male das Geſicht; auch bedachte ſie ihn nicht ein Mal mit einer Ohrfeige. Sie wimmerte ein Bischen, als der ſchwarz gekleidete Herr kam, um den Knaben abzuholen; und der alte Monſieur Paſtonreau warf, als er dem Kinde ſeinen Segen gab, dem ſeltſam und fremd ausſehenden Herrn einen bitterböſen Blick über die Schulter zu, und brummte Etwas von Babel und dem mit Scharlachen bekleideten Weibe. Er war ſtein⸗ alt geworden, faſt wie ein Kind. Mrs. Paſtoureau pflegte ihn zu ſchneuzen, wie die Kinder. Sie war ein großes, corpulentes junges Frauenzimmer; obgleich ſie aber that, als weine ſie, ſo dachte Harry doch, es ſei bloßer Schein, und ſprang voller Entzücken auf das Pferd, wobei ihm der Lakai behülflich war.
Dieſer Lakai war ein Franzoſe und hieß Blaiſe. Das Kind konnte ganz gut in ſeiner eigenen Sprache mit ihm ſprechen: es kannte dieſe in der That beſſer, als das Engliſche, da es bis daher hauptſächlich unter Franzoſen gelebt hatte; es war „Französchen“ ge⸗ nannt worden. Bald lernte aber Harry ganz gut engliſch ſprechen, und ſein Franzöſiſch zum Theil ver⸗ geſſen: Kinder vergeſſen ja ſo leicht. Auch hatte das Kind einige frühere und ſchwächere Erinnerungen, die ſich auf ein anderes Land und eine Stadt mit


