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Meinen Freund, den Marquis, ſah ich wenig anders, als wenn ich ihm auf der Promenade begegnete oder ihn im Theater grußte, wo er niemals verfehlte ſich einzuſtellen. Ein zufaͤlliger Beobachter wuͤrbe geglaubt haben, daß de la Pailleterie auf der Welt gar nichts weiter zu thun haͤtte, als in Paris umherzuſchlendern und ſeinem Vergnuͤgen nachzu⸗ gehen. Ein oder zweimal jedoch gegen Abend begegnete ich ihm in ſeiner Nationalgardenuniform, Feuer im Auge, Eile im Schritt und feſte Entſchloſſenheit auf der Stirn, und ich konnte, als ich ihn betrachtete, nicht umhin, mich in die Zeit zu verſetzen, wo Athos, Porthos und Aramis lebten.
Endlich erhielt ich das erwartete Billet und ſtellte mich an dem beſtimmten Abend puͤnktlich in ſeinem Hauſe ein. Die Zimmer waren ſchon mehr als halb gefullt.
„Sind die Idus des Maͤrz gekommen,“ ſagte ich, indem ich Monte⸗Chriſto's dargebotene Hand ergtiff.
„Sie ſind gekommen, aber noch nicht voruͤber,“ ent⸗ gegnete er. „Sie haben das Stuͤck geſehen, welches ſo große Senſation hervorgerufen hat“
„Allerdings. Ein wunderbares Produkt. Von wem iſt es?“
Ein geheimnißvolles Lächeln ſpielte um die Lippen mei⸗ nes Freundes.
„Kommen Sie,“ ſagte er, „laſſen Sie mich Sie einem Landsmanne, einem Gleichgeſinnten vorſtellen, einem Manne,


