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nach Hauſe zuruͤck und dann finde ich Leontinen allerdings bleich und erſchoͤpft, aber mit einem ungeheuern Stoß Ma⸗ nuſcript vor ſich, welches die treue Niederſchrift meiner Ge⸗ danken enthaͤlt. Nun werden Sie vielleicht aufhoͤren, ſich uber eine ſcheinbare Fruchtbarkeit zu verwundern welche, die, wie ich wohl weiß, ſchon ganz Europa in Erſtaunen geſetzt hat⸗
Alles dies ſprach Monte⸗Chriſto mit ſo viel Ernſt und Wuͤrde, daß ich ganz verwirrt daſtand. Wenn er die Wahr⸗ heit ſprach, ſo war dadurch allerdings das groͤßte literari⸗ ſche Problem unſeres Jahrhunderts geloͤſ't, aber ich konnte kaum den Gedanken unterdrucken, daß er mich am Ende doch wohl zum Beſten habe.
„Und wo wohnt ſie, dieſe Demoiſelle Leontine?“ ſagte ich.
„In meinem Hauſe,“ antwortete er, „ſie iſt mein Adop⸗ tivkind. Die arme Leontine, manchmal, wenn ich ihre bleiche abgezehrte Wange betrachte, geht es mir ſehr nahe wenn ich bedenke, daß ſie eine Beruͤhmtheit, die allerdings unſterblich ſein wird, ſo theuer bezahlen muß. Aber es iſt dies einmal das Schickſal des Genius, mein Freund, dem wir uns Alle unterwerfen muͤſſen.“
Als der Marquis mit einem pathetiſchen Seufzer dieſe Worte ſprach, konnte ich nicht umhin, einen Blick auf ſeine ſtattliche athletiſche Geſtalt zu werfen. An dieſer zeigte ſich allerdings kein Schimmer von allzugroßer Anſtrengung oder Erſchoͤpfung, er ſah aus, wie die perſonificirte gute Kuͤche und


