Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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fuͤhrte den edeln Irlaͤnder nach den obern Gemaͤchern, die in tiefer Dunkelheit waren, da man die Lichter noch nicht angezuͤndet hatte und wo wir Miß Fanny in der Daͤmmerung uͤberraſchten, wie ſie ſchuͤchtern die Me⸗ lodieen der Polka verſuchte, die ſie an jenem Abend ſo vortrefflich tanzte. Sie gewahrte anfangs den Fremdling nicht, aber wie ſchrak ſie zuſammen, als der Mulligan uͤber ſie herein ragte.

„Himmliſche Zaubrerin,“ ſagte der Mulligan, „fliehen Sie nicht beim Nahen Ihres geringſten Scla⸗ ven! Nehmen Sie wieder Ihren Platz an dem In⸗ ſtrumente ein, welches harmoniſch weint oder melodiſch laͤchelt, wenn Sie es bezaubern! Kennen Sie die iri⸗ ſchen Melodieen? Spielen Sie: „Wir fuͤrchten von Achtundneunzig zu ſprechen,“ „den Shan Voght“ oder das „Leidtraglied von Ollam Fodhlah!“

„Wer iſt der Tollhaͤusler, den Titmarſh mitge⸗ bracht hat?“ hoͤrte ich Maſter Bacon gegen Maſter Perkins ausrufen: „Sieh nur, wie erſchrocken Fanny ausſieht!“

„O pah! die Maͤdchen ſind immer furchtſam,“ antwortete Fanny's Bruder, aber Giles Bacon war gewaltthaͤtiger und ſagte:

„Ich will Dir etwas ſagen, Tom; wenn das ſo fortgeht, ſo muͤſſen wir uber ihn herfahren,“ und das wuͤrden ſie ohne Zweifel auch gethan haben, wenn nicht auf ein donnerndes Klopfen an der Hausthuͤr Gregory in das Zimmer geſtuͤrzt waͤre und alle Lichter