Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
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Souverain rettete, indem er den Grafen von Chalus durch den Leib rannte?

Als ſich der gute Ritter niederbeugte, um ſein Schwert aus der Leiche ſeines gefallenen Feindes zu ziehen, kam plötzich Jemand hinter ihm her und ſtieß ihm an einer Stelle, wo ſein Panzerhemd offen war, einen Dolch in den Koͤrper (denn Sir Wilftied hatte ſich an jenem Morgen in der Eile gewappnet, und pflegte nicht ſeinen Ruͤcken, ſondern ſeine Bruſt zu beſchuͤtzen.) Und als der arme Wamba auf den Wall kam, was er that, ſobald das Gefecht voruͤber war — denn er war ein ſolcher Narr, daß man ihn nicht dazu bringen konnte, blos um des Ruhmes willen ſeinen Kopf in die Gefahr zu ſtecken — fand er ſeinen lieben Ritter mit dem Dolch im Ruͤcken leblos auf der Leiche des Grafen von Chalus, den er vor Kurzem erſt erſchlagen hatte, liegen.

O, welches Geheul der arme Wamba erhob, als er ſeinen Herrn getodtet fand! Wie er uͤber der Leiche jenes edeln Ritters und Freundes klagte! Was machte es fuͤr ihn aus, daß Koͤnig Richard verwundet in ſein Zelt getragen, und Bertrand de Gourdon lebendig ge⸗ ſchunden wurde?

Zu andern Zeiten wuͤrde der Anblick dieſes Schauſpiels vielleicht den einfachen Schelm beluſtigt haben, aber jetzt richteten ſich alle ſeine Gedanken auf ſeinen ſo guten, ſo ſanften, ſo liebevollen, ſo redlichen, gegen die Großen ſo freimuͤthigen, gegen die Geringen