Teil eines Werkes 
1. Band (1851) Rebecka und Rowena
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Seufzer den Schweif ſeines Streithengſtes dem Schloſſe ſeiner Vaͤter zu.

Als ſie durch den Wald hinritten, trafen ſie Athelſtane den Than, der auf ſeinem großen Karren⸗ gaul von einem Reitpferde dem Schloſſe zueilte.

„Adieu, adieu! viel Gluck, alter Hahn,“ ſchrie der Prinz, der ſich des gemeinen Saͤchſiſch bediente. „Walke die Franzoſen tuͤchtig durch, gieb's ihnen uͤber's Geſicht und die Augen; ich werde zu Hauſe bleiben und Madame Jvanhoe beſchutzen.“

Vielen Dank, Verwandter!“ ſagte Jvanhoe, je doch mit keinem beſonders wohlgefaͤlligen Geſicht, und die Thane ſchuͤttelten einander die Haͤnde und das Gefolge eines Jeden ſchlug eine andere Richtung ein, das Athelſtane's die nach Rotherwood, das Jvanhoe's nach dem Orte, wo er ſich einſchiffen wollte.

Der Wunſch des armen Ritters war erfuͤllt wor⸗ den, und doch war ſein Geſicht eine Elle lang und gelb wie das Pergament eines Notars, und nachdem er ſich ſeit drei Jahren taͤglich danach geſehnt, ſeine Heimath zu verlaſſen, beneidete er jetzt Athelſtane, weil er nach Rotherwood ging, welche Symptome von Unzufriedenheit der einfaltige Wamba bemerkte, worauf der abgeſchmackte Tollhaͤusler ſeinen Rebeck vom Ruͤ⸗ cken nahm und ſang: