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richtet haͤtte. In mittlerer Entfernung erhoben ſich die prachtvollen Thuͤrme und Zinnen der Ritterſtadt, und hinter ihnen die tiefe Seelinie.
Es ſchien, als ob in dieſem bezaubernden Klima Jedermann einer ruhigen Heiterkeit ſich erfreuen, oder doch einer Art von Indolenz ſich hingeben muͤſſe. Ich trat in einen Vorplatz an der Seekuͤſte, wo einige Schiffe lagen, an deren Bord man Niemand gewahrte. Es war das Gefaͤngniß. Das Thor war ſo weit offen, wie das von Weſtminſterhall. Einige Gefangene, ein oder zwei Soldaten und Beamte und die Weiber eini⸗ ger Gefangenen befanden ſich unter einer Arkade bei einem Brunnen; — andere Verbrecher gingen ab und zu, und ihre Ketten klirrten ganz gemuͤthlich; denn ſie und ihre Wachen und die Beamten ſchwatzten freund⸗ lich mit einander und betrachteten ſich mit Muße mein Port⸗Folio, waͤhrend ich mich damit beſchaͤftigte, ein getreues Abbild von einem oder zwei dieſer comfortablen Miſſethaͤter zu entwerfen. Eine alte, zuſammenge⸗ ſchrumpfte Verbrecherin, die ich mir wehen der eigen⸗ thuͤmlichen Häßlichkeit ihres Geſichts beſonders auser⸗ ſehen hatte, bedeckte daſſelbe mit einem ſchmutzigen Tuche, und nun entſtand auf einmal ein allgemeines Gelaͤchter unter dem gutgelaunten Auditorium von Kehlabſchneidern, Taſchendieben und Polizeimaͤnnern. Das einzige Abzeichen, welches dem Platze den Cha⸗ rakter eines Gefaͤngniſſes aufdruͤckte, war ein von gäh⸗
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