Teil eines Werkes 
1. Theil (1851)
Entstehung
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lumpter, turkiſcher Soldaten lagerte gegenwaͤrtig bei dem Thore; — und ein paar Knaben auf einem Eſel, ein grinſender Sklave auf einem Maulthier; ein paar Frauen, die in gelben Papuſchen hinſchlenderten; ein Korbmacher, der unter einem alten, mit Schnitzwerk ge⸗ zierten Portal ſaß und ſingend, oder vielmehr heulend, ſeine Weiden zurecht machte; ein ſtiller Brunnen, in welchem einſt die Kriegsroſſe der Ritter getraͤnkt wor⸗ den waren, und in dem ſich jetzt der Eſel mit dem Kna⸗ benpaare erfriſchte — dies wuͤrde ein huͤbſches Bild fuͤr einen ſentimentalen Kuͤnſtler abgegeben haben. Waͤhrend er da ſitzt und ſich bemuͤht, eine Skizze von dieſer klei⸗ nen Tragicomoͤdie zu entwerfen, kommt ein ärmlicher Wuͤrdentraͤger der Inſel auf einem Dreißig⸗Schilling⸗ Pferde einhergekleppert, und zwei oder drei Soldaten laſſen ihre Pfeifen im Stich und ſalutiren, wenn er durch den gothiſchen Bogen des Thors reitet.

Der bezaubernde Glanz und die Klarheit des Him⸗ mels, unter dem ſich dieſe Inſel zu ſonnen ſcheint, machte einen groͤßeren Eindruck auf mich, als dies je zuvor der Fall geweſen; ſelbſt in Cadix, im Piraͤus, hatte der Sand nicht dieſes glaͤnzende Gelb, das Waſſer nicht dieſes prachtvolle Blau. Die Wohnungen ent⸗ lang der Kuͤſte waren nur aͤrmliche Niederlaſſungen mit kleinen Hofraͤumen und Gaͤrten, aber jeder Feigenbaum ſtrahlte in ſolchem Goldglanze, als wenn er in den hes⸗