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Schwerder blitzten gegen einander, und die Streiche fielen krachend auf Schild vder Harniſch nieder. Kein Theil wich dem andern. Aber je raſender Bodo focht, deſto kaltbluͤtiger Herr⸗ mann alle ſeine Angriffe vereitelte. Indeſſen konnte doch dem Wuͤthenden ein Streich gelingen, und ihm den Sieg geben, und deshalb ſei⸗ nen Freunden um ihn.
Die Blicke aller Zuſchauer iiisen denchüch an dieſem Kampfe, und die Bruſt eines jeden war beengt von der Erwartung. Herrmanns
Freunde aber beteten im Stillen zu Gott um ſei⸗
nen allmächtigen Beiſtand für ihn, der füͤr die gerechte Sache gegen einen Böſewicht kämpfte, und der allgewaltige Herr des Himmels und der Erde erhörte ihr heißes Flehen. Er ſelbſt entſchied den Kampf ſo ſchrecklich als gerecht.
Eben ſchwang Bo do mit einem grůßlichen
Fluche ſein Schwerd in die Höhe, um abermals
einen vernichtenden Streich auf Herrmann zu führen; da öffnete ſich plötzlich die Gewitter⸗ wolke, die ſchon lange ſchwarz und drohend uͤber dem Kampfplatze gehangen hatte. Ein blen⸗ dender Blitz fuhr ziſchend hernieder und — Won ihm erſchlagen — —ſtuͤrzte


