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mit ihnen in Hugo's Dienſie getreten war, wurde
vermißt. Der lebhafteſte Verdacht fiel auf ihn, daß er Kunzens Moͤrder geweſen ſey. Er war nirgends zu finden, ſo eifrig man anch nach ihm ſuchte. Es wurde auch immer gewiſſer, daß Hugo an dieſem Knechte eine Schlange gewon⸗ nen habe, welche nicht ermangeln werde, bei der erſten Gelegenheit ihren jetzigen Herrn zu ſtechen. Doch ſchon an dieſem Vormittage noch wurde der Böͤſewicht von ſeinem Geſchicke ereilt. Er wollte ſich durch die Wachen hindurch auf die um⸗ lagerte Burg Wolfsfelden ſchleichen, um zu ſeinem ehemaligen Herrn zu gelangen. Schon war er die Hälfte der Felſen hinauf geklettert, als ihn ein Armbruſtſchutze noch erblickte. Er gebot ihm Stillſtand, und da der Kletternde dieſes Rufs nicht achtete, ſo druckte endlich der Schuͤtze die Armbruſt ab. Der Polzen ſchwirrte durch die Luft nach ſeinem Ziele hin, traf, und mit einem lauten Schrei ſtuͤrzte der Getroffene die ſchon er⸗ krommenen Felſen wieder herab. Den ganzen Körper zerſchmettert, lag er am Boden. Noch lebte er, und man brachte ihn röchelnd vor die Ritter. Er ſchwieg zu allen Fragen, und knirſchte mit den Zähnen vor innerlicher Wuth. Da um⸗


