Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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und ſeine Knappen verbanden Herrmanns und Diethelms Wunden. Ortwins Seele aber war ſchon entflohen.

Plotzlich erſcholl der Ruf von Min⸗ nerſtimmen, und einige Ritter und Knappen, welche dem entflohenen Fraulein nachſetzten, ſprengten Herrmann und Ruprecht an.

„Holla! ihr Dirnenräuber! — rief der voran⸗ ſprengende Ritter — gebt Rechenſchaft: wo habt Ihr meine geraubte Schweſter?““

„Ihr irret, Ritter! — entgegnete ihm Hert⸗ mann ganz ruhig — wir haben Eure Schweſter nicht geraubt. Hier liegt ihr Räuber am Bo⸗ den. Sie ſelbſt iſt während des he ent⸗ flohen.“

Der Ritter ſtutzte, und pien ſein Roͤß an. In dieſem Augenblicke nahn der Knappe Diet⸗ helm dem ſchwer verwundeten Räuber den Helm ab, und die Reiſigen des ſchwarzen Ritters ſtreb⸗ ten ihn empor zu richten. Ströme von Blut ent⸗ quollen ihm aus ſeiner Wunde, die man ihm zu verbinden ſtrebte. Er rochelte, und blickte matt empor.

„Gerechter Gott! — rief der Bruder der Ent⸗ fuͤhrten erſchrocken aus — Ihr ſeyd es? — Ber⸗