Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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ſie ihn immer ſiegreich ſah. Als er aber den ſchwarzen Ritter ſo kräftig abwarf, da ent⸗ ſchlüpfte ihr ein lautes Zeichen der Freude. Die Kaiſerin, zu deren Füßen Ida mit den andern Fräuleins ſaß, wurde dadurch aufmerkſam, und blickte nach ihrem Gemahl bedeutſam lächelnd hin⸗

Auch jetzt eilten ihre Blicke huldreich die Tafel hinab nach den beiden jungen Leuten hin, die ſie bald erkannt hatte, und ſie fluͤſterte holdlächelud dem Kaiſer zu: „Sehet dort, mein theurer Gemahl! den jungen Ritter mit der blau und weißen Schärpe. — Es iſt der Sieger des ſchwarzen Raͤubers. — Sehet die ihm gegenuber ſitzende holde Jungfrau im blauen Kleide mit den weißen Schleifen. Betrachtet ihr gegenſeitiges Erröthen, und merket das Erwachen dererſten Liebe.“

Aufmerkſam blickte der Monarch jetzt nach den Liebenden hin, und drückte ſeiner Gemahlin heimlich die Hand. „Dort ſehe ich das Er⸗ wachen der tugendhaften erſten Liebe — antwor⸗ tete er ihr leiſe und wiederholte zärtlich ſeinen Haͤndedruck — und hier in meiner holden Eli⸗ ſabeth die guͤtige Beſchützerin derſelben.“

Der Kaiſer ließ ſich jetzt den großen goldenen Pokal reichen, und nach einigen ausgebrachten