Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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zwei Kaufleute aus Mühlhauſen und Lüne⸗ burg; und als der Ritter auf Befehl der Rich⸗ ter ſeinen Helm abgenommen hatte, blieben ſie bei ihrer Behauptung ſtehen, daß er der beruch⸗ tigte Räuber Bodo ſey, der Schrecken und die Geiſel einer ganzen Gegend. Laut murreten die Turnierritter, daß dieſer Unwuͤrdige es gewagt habe, unter ihnen zu erſcheinen, und Theil zu neh⸗ men am ehrenhaften Ritterſpiele. Standhaft läugnete aber der Schwarze, derjenige zu ſeyn, fuͤr welchen man ihn hielt, und nannte ſich be⸗ harrlich Dedo von Weſterwick in Holl⸗ ſtein. Faſt wäre es ihm auch gelungen, die Rich⸗ ter zu taͤuſchen; denn es konnte ja wohl ſeyn, daß ſein Geſicht eine zufällige Aehnlichkeit mit dem des Röubers hatte; als plötzlich die Sache eine

wicht zu Schanden gemacht wurde. Es befanden ſich nemlich noch zwei Kaufleute aus Braun⸗ ſchweig unter den Zuſchauern, welche jetzt her⸗ zutraten, den Ritter in Augenſchein nahmen, und nun ebenfalls behaupteten: Er ſeh der böſe Rau⸗ ber Bodo vom Regenſtein, welcher auch ſie auf ihrem Handelszuge ͤberfallen niedergewor⸗

andere Geſtalt erhiekt, und der ſchamloſe Böſe⸗

fen, beraubt, zu Gefangenen gemacht, und ſie