Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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er Herberge und zweihundert Mark Silber von mir verlangte, zum erſtenmale in meinem Leben geſehen. Ich erkläre ihn daher fuͤr einen Betrü⸗ ger und falſchen Ankläger, und verlange Genug⸗ thuung. Der Kaiſer. Ihr, Kunz! behauptet, hier dem Herberger einen Beutel mit zweihundert Mark Silber am Werth zur Aufbewahrung an⸗ vertraut zu haben. Dieſer läugnet es aber und behauptet, euch gar nicht zu kennen. Es muß alſo einer von euch beiden ein Betruͤger ſeyn. — Hört! — Weſſen Gewiſſen nicht rein iſt, bekenne es zur Stelle. Wir geben euch unſer Kaiſerwort: Es ſoll ihm an Leib und Leben kein Schade ge⸗ ſchehen. Soll ich aber als Richter ſprechen, ſo wird mein Urtheil ſtreng und ſeyn. Nun? —

Kunz ſah dem Kuſe feſt und ruhig in's Auge und ſprach gelaſſen:

„Hert Kaiſer! Ihr ſeyd gerecht und weiſe, deſſen iſt das ganze deutſche Reich ſchon ſo oft uͤberzeugt worden. Ich habe gerechte Sache, und darf daher Euer nicht ſ i

„Er iſt ein Luͤgner! — ſiel ihm Rabe ſig