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Euch erſi recht. Deshalb alſo legtet Ihr ein ſol ches Gewicht auf dieſen Neſer, und nahmt ihn zum Geſchenke an, was Ihr wohl nie 8 habt.
Der Kaiſgr. Ihr habt Recht, on Nart⸗ graf! Wer ne will, muß auch die Mit⸗
tel wollen, und dieſer Beutel ſoll mir ein treff⸗
hes Mittel werden, hinter die Wahrheit in die⸗ ſer Sache zu kommen. Herr Burggraf! nehmt die eſen Beutel, und ſendet ihn an des Vier⸗ telsmeiſters Ehefrau, laßt ihr auch dabei ſagen:
Ihr Ehemann verlange, daß ſie des Luͤbeckers Beutel mit den zweihundert Mark ihm ſogleich
aushändige, weil ſein und ihr Leben davon ab⸗ hange; und zum Zeichen, daß es ſein Wille ſey, ſchicke er dieſen Neſer; ſie wird ihn gewiß kennen.
Burggraf Friedrich. Nun verſtehe ich Euch ganz, und ich werde dieſe Botſchaft ausrichten.
Er ging und uͤberreichte den Reſer der 5 bergerin. Dieſe erſchrak mächtig, als ſie die Botſchaft hoͤrte. Das Leben ihres Mannes und das ihrige in Gefahr zu wiſſen, war ihr doch zu ſtark, und ſie beeilte ſich, dem PVerlangen ihres theuern Gatten zu entſprechen, um Lebe F


