Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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Ruf würde meine Herberge gerathen, wo ſcheu ſo mancher Graf und Ritter einkehrte, und der⸗ malen von der großen Zahl derſelben mein Hans erfuͤllt wird. — Ihr ſeht es ja ſelbſt, welch ein gleisneriſcher Bube dieſer Mann iſt, wie meiſter⸗ haft er den Schein fuͤr ſich zu gewinnen und da⸗ durch zu blenden vermag.

Der Kaiſer. Ei ja wohl! da habt ihr Recht, mein lieber Viertelsmeiſter! Auch Wir haben die Erfahrung ſchon oft gemacht, daß der Schein betruglich iſt. Ihr ſehet Uns auch nicht darnach aus, als ob ihr ein ſolcher ſchamloſer Betrüger wäret. Wir halten euch vielmehr für einen feinen ſtattlichen Buͤrger, wie dieſes auch Eute Kleidung ſattſam beweiſet, und zeuget dieſes von einem ſolchen Reichthum und Ueberfluß an zeitlichen Gü⸗ tern, daß es mir nicht einleuchten will, wie ihr es nothig haͤttet, euern guten Ruf, als ein red⸗ licher Bürger und Herberger, durch ein ſolches betruͤgeriſches Wageſtuͤck auf das Spiel zu ſetzen.

Rabe. Ihr habt vollkommen Recht, weiſe⸗ ſter und gnädigſter Herr Kaiſer! — Es iſt der oberſte Rathsmeiſter, Heinrich von Ziegler, und der älteſte Bürgermeiſter, Friedrich von Ißerſtaͤdt, aus dieſer Stadt Euch wohlbekannt.