Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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ſtädt unter den übrigen Herren S Thuͤringens Platz genommen. 3

Der Reichstürenſitd ſtieß mit ſn Stabe auf den Boden, und es ward eine große Stille in der Verſammlung. Der Kaiſer aber er⸗ hob ſeine Stimme und ſprach: 0

„Auch dieſem Lande den innern Frirven und die ſo nothige öffentliche Sicherheit zu geben, war Unſer höchſter Wunſch, als Wir die Reichöverſamm⸗ lung beriefen. Wir hofften dabei auf Eure Mit⸗ wirkung, erlauchter Herr Landgraf! und die Eurige, ehrſame und tapfere Ritter ; und Wir freuen Uns jetzt der Ueberzeugung, daß Wir Uns nicht getanſcht haben.“

„Ueberwunden ſind ſie nun alle, die Frechen, die ſich berechtig get wähnten, Hohn zu ſprechen dem göttlichen Gebot: Du ſollſt nicht bege . nes Nächſten Gut. — Ausgeſtoßen ſoletſie n den aus der Mitte der Ritterſchaft. Vi begeh⸗ ren deshalb von Euch, Kanzler des Reichs! Ihr wollet hier vor Unſerm kaiſerlichen Throne und die⸗ ſer erlauchten Verſammlung nach Eurer Pflicht be⸗ nichten: Ob Ihr bei dem Gericht, das Ihr über dieſe B Schändlichen gehalten , ſie ſchuldig gefunden habt aller der Miſſethaten, derenſie bezüchtigetworden?