Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1826)
Entstehung
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daß die Belagerten, erkannten ſie ihn, ans Rache vereint auf ihn einſtuͤrmen, und ihn niederhauen wuͤrden. Dieſes wollte aber der Pfalzgraf nicht, weil an ſeiner Führung ſo viel gelegen war.

Nach Mitternacht zogen die Gewaͤhlten in der groͤßten Stille dem Eingange des Ganges zu, und gingen in demſelben vorwärts. Mit dem grauen⸗ den Morgen wurde das Zeichen zum Sturme ge⸗ geben, und nun die Burg von allen Seiten be⸗ ſtuͤrmt, aber mit einem fuͤrchterlichen Stein⸗ und Pfeilhagel, mit Stachelwalzen, Morgenſternen und andern dergleichen Vertheidigungswaffen wur⸗ den die Sturmenden da, wo ſie ſtuͤrmten, em⸗ pfangen; doch ließen ſie ſich nicht durch mißlunge⸗ ne Verſuche zurück ſchrecken.

Sobald das verabredete Zeichen ihöen war, drangen die Erleſenen raſch im unterirdiſchen Gange vorwärts, und bald waren ſie bis an die Thür gekommen, die zu den Gefangenen führte. Sie wurde durch Brecheiſen und noch andere der⸗ gleichen Mittel geſpreugt, und die Ritter drangen mit Waltern in den Kerker ein, wo ſie von den Gefangenen als ihre Erloͤſer bewillkommt wur⸗ den; ein Theil der Reiſigen aber blieb im Gange verborgen.