Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— ——

6 Herrmann genoß nun des häuslichen

Glückes mehrere Jahre hindurch ungeſtoͤrt, als ihm das Schickſal einen neuen Streich, und zwar den letzten, verſetzte. * Dicker Wald bedeckte den ete und derſelbe war mit mancherlei Wild belebt⸗ Die Jagd deſſelben war dem Ritter eine liebe Beſchaͤftigung, und der Vater ſeiner S oft Theilnehmer an derſelben. Da fand man oft das Wild in vete von fremder Hand erſchoſſen und geraubt, und vergebens forſchte man lange nach den Thätern. Einſt, als die beiden Ritter mit ihren Knechten vertheilt den Wald durchſtreiften, ſtürzte ein Rehbock, vom Polzen getroffen, faſt zu ihren Fuͤßen nieder, und gleich darauf ſahen ſie einen Räuber mit abgeſchoſſener Armbruſt durch die Gebuͤſche entfliehen. Mit lautem Geſchrei ſetz⸗ ten ſie ihm nach, und bald hörten ſie auch den Ruf ihrer Gefährten. Der Rauber war nach einer hartnaͤckigen Gegenwehr gefangen. Allen war er unbekannt. Ein tückiſches Geſicht war der Spiegel ſeines böſen Gemuͤths, und er ant⸗