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ßen Stadt, den ich aus den Händen unedel⸗ muͤthiger Feinde gerettet hatte, und der Name dieſes Emirs war Aleddin.“
„Kaum hoörte er, daß ich ein deutſcher Riter ſey, als ſich ſeine Freundlichkeit gegen mich er⸗ höhete. Aber wie ſtaunte ich, als er nach dem Lande Thuͤringen fragte. Ich war nicht gleich entſchloſſen, ob ich ihm entdecken ſolle, daß ich ein Thüringer ſey; denn ich vermuthete, daß er Bekannte unter den vaterländiſchen Rit⸗ tern habe, welche ihm wohl gar von dem Bunde der Böſen erzählt haben konnten, deſſen Mitglied ich einſt, leider! war. Doch mein
Gewiſſen tröſtete mich, daß ich durch meine
Kriegöthaten gegen die Heiden jene alte Schuld
reichlich abgebüßt habe, und ich geſtand ihm
alſo frei, daß ich aus dieſem Lande wäre.“ O ſagt mir, Ritter! — rief der Emir ietzt ſchnell und freudig aus — kennt Ihr den Ritter Herrmann von der Etters⸗ burg?“ * „Als ich ihm nun geſtand, daß ich Euern
Vater ganz wohl von Perſon, Euch aber nur
dem Namen nach kenne, da rief er im hochſten
war der Statthalter des Knigs in dieſer gro⸗


