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verwundet aus dem Gefechte, weil ſonſt Ge⸗ fangenſchaft, und in ihr ein ſchimpflicher Tod mein Loos geweſen wäre. Ein frommer Ein⸗ ſiedler im Thüringer Walde pflegte mein, und ſeine Ermahnungen erzeugten in mir den Ent⸗ ſchluß, wieder auf die verlaſſene Bahn des Gu⸗ ten und der Ritterehre zuruͤck zu kehren. So aber geſundete ich bald am Leib und an der Seele. Geſegnet von dem ehrwuͤrdigen Vater ſchied ich, um durch den Kampf mit den Un⸗ gläubigen wieder gut zu machen, was ich ver⸗ ſchuldet hatte. Lange kämpfte ich gegen die heidniſchen Preußen, und als dieſe endlich das Kreuz angenommen hatten, zog ich zum Kampfe gegen die Mauren nach Spanien.“ „Noch hieß es zwar Krieg, allein er ward ſo ſchläfrig gefüͤhrt, daß er faſt dieſen Namen nicht mehr verdiente, und es war ſchon an dem,
daß ein zwanzigjähriger Waffenſtillſtand ab⸗
geſchloſſen werden ſollte. Da ritt ich einſt zur Luſt durch einen herrlichen Wald „welcher nahe bei der Stadt Cordova lag, und mein treuet Knappe begleitete mich. Mitten in dieſem Walde hoörten wir ein Getuͤmmel des Streits, hoͤrten
Waffen klirren und ein Geſchrei in ftemder


