Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Lebens in den Armen ſeines treuen Weibes

„Dein trauter Bruder hofft, Deines Her⸗ zens tiefe Wunde ſey geheilt, und darum lege ich dieſes kleine Geſchenk fuͤr das Weib Deines Herzens bei. — Möchte ſie Dich ſo hoch be⸗ glücken, als ich das hoͤchſte Lebensgluͤck in den Armen meiner Zuleima gefunden habe. — Al⸗ lah ſegne Dich! und die ſuͤße Hoffnung, daß wir uns einſt im Paradieſe wieder umarmen, begleite Dich und mich durch dieſes Leben.“ Aleddin.

Gefühlvolle Thraͤnen entſtürzten Herr⸗ manns Augen, und mit Inbrunſt druͤckte er den Brief des treuen Freundes an das ei Herz.

Hedwig kannte ſchon lingſ ihres et ßennſthaſtthen mit dem edlen Mauren, und auch ihren Augen entſtroͤmten Thränen der in⸗ nigſten Ruͤhrung, als ihr Herrmann des

Freundes Brief verdollmetſchte.

„Guter Aleddin — ſprach ſie tiefbewegt, und umſchlang mit ihren Armen den geliebten

Gatten — ja! ich will's verſuchen, ob ich es

vermag, Deinen Wunſch zu erfuͤllen, auf daß mein Herrmann mun endlich das Gluͤck des

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