Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1826)
Entstehung
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Von nun an lebte Herrmann, nach ſo vielen Ungewittern, welche ſeine ſchoͤnſten Le⸗ bensjahre erfuͤllt hatten, nur der ſtillen Häus⸗ lichkeit als Gatte und Vater. Zwar wurde ſein höchſter Wunſch, einen Sohn zu haben, nicht erfüllt; denn Hedwig gebar ihm nur zwei Töchter, von welchen die jüngſte nach we⸗ nig Wochen wieder ſtarb. Doch er, der Viel⸗ geprüfte, ergab ſich ruhig in den Willen Got⸗ tes, war ihm doch ſeine Jutta geblieben, und entfaltete ſich mit jedem an Kör⸗ und Geiſt. ſni un

Einſt ſaß er mit ſeinen Lieben im rannchen

Kreiſe; da meldete ihm der Burgwart einen fremden Ritter. Er kam aus fernen Landen, und ſein Geſicht war von der n ge⸗ bräunt. „Ihr kennt mich miht mehr, Riter! ſprach der Eingetretene. Ich war einſt Euer Feind, doch bin ich's längſt nicht mehr, und hier iſt meine Beglaubigung, daß ich ſpreche.“

Er uͤberreichte ihm jetzt ein Käſichen und