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Es war ein großer⸗ herzerhebender Anblick. Das ſiegreich zuruckkehrende Heer, mit Blut und Staub bedeckt; die 5 urſten im Kreiſe der Jungfrauen; die Stadtobrigkeit mit dem zurückgebliebenen Theile der Bürgerſchaft und einer großen Menge Volks aus den um⸗ liegenden Staͤdten und Doͤrfern, welches mit dem Heere herankam ꝛc. Dieſer unabſehbare Zug bewegte ſich unter dem allgemeinen Freu⸗ dengeſchrei des Volks durch die Straßen nach der Thomaskinrche hin. Die ältern zuruͤck⸗ gebliebenen Chorherren dieſes Stifts, die ganze übrige Geiſtlichkeit, ja ſelbſt alle Nonnen und Mönche der Stadt, welche ihre ſtillen Klöſter verlaſſen hatten, um an dem allgemeinen Jubel uͤber den herrlichen Sieg und die Befreiung des Vaterlandes aus den Händen der Feinde Theil zu nehmen — empfing jetzt die Einziehenden⸗ und ein feierliches Hoſianna ertönte bei ih⸗ rem Eintritt in die feſilich geſchmückte Kirche. Jedermann warf ſich hier auf die Knie nieder, mit feierlichen Hymnen ſang man dem allgůti⸗ gen Geber des Siegs Lob, Ehre, Preis und Als aber nach gefeiertem Hochamte der
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