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ten gůttertud „und durch der Feinde Säbel das Ende unſerer Leiden.“ Das Buͤndniß war nun feſt geſchſen, und
durch treuen Bruderkuß verſiegelt.
Als aber Herrmann dem Vater Dedo den gefaßten Entſchluß eröffnete, wollte er den ihm ſo lieben Sohn nicht laſſen, gab je⸗ doch endlich, als er nicht abließ zu bitten, mit gebrochenem Herzen ſeinen Willen drein.
„So ziehe denn hin, mein Sohn! — ſprach er, indem er den ihm ſo theuer Gewordenen
umarmte — wohin der Herr Dich führt. Er ſey mit Dir! Und kömmſt Du einſt zurck, ſo wrile an meinem Grabe; denn bald werde ich
meiner Emma folgen.“ Am dritten Morgen zogen beide Ritter mit
den Ihrigen aus, und geſegneten die Burg mit ihren biedern Bewohnern. Weinend, und mit
dem Vorgefuͤhle des nahen Todes, entließ der Vater die Scheidenden aus der Umarmung des Abſchieds.


