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gann mit Recht, fuͤr ſeine Geſundheit zu furch⸗ ten. Auch der alte Vater Dedo hatte mit dem Abſcheiden ſeines Lieblings allen Lebens⸗ muth verloren. — Als nun Emma und ihr Kind in dem Schoos der Erde niedergelegt wer⸗ den ſollten, Herrmann aber noch immer oſtlos blieb, da trat Ruprecht zu ihm hin, und ergriff traulich ſeine Hand.
„Tröſte Dich, Leidensbruder! mit mir und meinem Schickſale — ſprach er tröſtend — Dich trennte Gott von Deinem Weibe, mein eheliches Gluͤck vernichtete ein Böſewicht. — Ich mußte die von ihm Geſchaändete und das einzige Kind verlaſſen, all' meine Habe mit dem Ruͤcken an⸗ ſehen, und irre nun, als Rächer meiner Ehre zum Mörder geworden, unſtat und flüchtig um⸗ her. — Wenn auch bisher keine Freude mein für ſie erſtorbenes Herz zu beleben vermochte, ſo trug ich meinen Schmerz doch als ein Mann, und werde ihn tragen, bis ich ihn einſt mit meinem Leben verlieren werde. Ertrage auch Du maͤnnlich das, was Dir der Herr auflegte. Weine Dich aus, Bruder! und es wird Dir Erleichterung bringen.“
Und Ruprechts Worte des Troſtes fanden


