Die 6 Gicht den S g Dedo von
Schwarzenſtein an das Lager gefeſſe elt, und ihn gehindert, mit nach Coſtnitz zu ziehen, des
Kampfes Zeuge zu ſeyn. Er hatte in nicht ge⸗ ringer Angſt um ſeinen Liebling Herr mann ge ſchwebt. Denn der Ritter Bodo von Ursach galt mit Recht fuͤr einen der ſtärkſten und erfah⸗ renſten Kämpfer in der Ritterſchaft.
Als daher die Ritter wieder heimkehrten, und der Lugner, ihren Zug, mit Herrmann in der Mitte, ſchon in der Ferne erſpähend, ein lu⸗ ſtiges Liedlein blies, vergaß der alte Vater Dedo Schmerzen und Gicht, und ſprang vom Lager auf; denn ihm ahnete des geliebten Fremdlings Sieg. Und als endlich Herrmann zu dem al⸗ ten Herrn in ſein Zimmer trat, eilte er dem Lieb⸗ linge frendenvoll entgegen, und ſchloß ihn, auf das innigſte bewegt, in ſeine Arme.
„Gelobt ſey Gott, der Gerechte! — nief er aus, und Freudenthränen perlten ihm aus den
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