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Die Ideale : Ein Roman / von H. Stahl
Entstehung
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Sie zu verlaſſen, darüber war er nach dem erſten Worte, das er verſtanden yatte, wohl keinen Augenblick mehr be⸗

denklich. Aber ſollte er eine Ungluͤck⸗ liche in ihr bedauern, oder eine nichts⸗ wuͤrdige Betrügerin in ihr verabſcheuen? Lange kaͤmpfte ſeine Liebe gegen das Letztere an. Nein, nein! rief es zuletzt

in ihm. In einem verrätheriſchen Her⸗ zen kann keine reine Liebe wohnen. Es ſind nur ſchnoͤde Gefuͤhle, die ſie an den Neffen feſſeln! Sie iſt keine Un⸗ glůckliche! Sie iſt eine gemeine, nieder⸗ trächtige Buhlerin. — Pfui uͤber die Entartete! rief er mit lautem Abſcheu und wollte ſich, da er ſeine Führerin nicht mehr ſah, ſtil entfernen.

In demſelben Augenblicke ging die Thlüre auf, vor der er ſtand, und in derſelben erſchien das liebende Paar, ſich ſeſt umſchlungen haltend. Altheim bog ſich unwillkuͤhrlich zuruͤck; aber Emma hatte ihn geſehen und mit ei⸗