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Die Ideale : Ein Roman / von H. Stahl
Entstehung
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— um anders, als um Deinetwillen? Eine Verbindung mit Dir, das weißt Du, giebt der Vater nie zu. Soll ich denn —? um meinetwillen eine alte Jungſer werden? fiel er mit grobem Spotte ein. Pſui, Eduard! ſagte ſie, gekränkt, aber dennoch mit dem Tone unverkenn⸗ parer Liebe. Aber Ein unbedachter Mo⸗ ment koͤnnte uns dem argwoͤhniſchen Vater verrathen. Er wuͤrde wüthen, er wuͤrde außer ſich gerathen, Du kennſt ihn ja auch — kein Verhaltniß ſchonen, vor der ganzen Welt mich blosſtellen. Soll ich denn uns Beide verderben?

Meine Heirath geſtaltet alles anders. Altheim liebt mich; ſein Herz kennt kein Mißtrauen! Er wird nur den Ver⸗ wandten in Dir ſehen und in meiner Liebe zu Dir nur verwandtſchaftliche

Zärtlichkeit. Zudem kann er, als Sol⸗ dat nicht immer bei mir ſeyn. Im Som⸗ mer, wenn ihn die Garniſon hält, gehe ich auf ſeine Guter, Du folgſt mir;