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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Der Prinz Aleris fuhr nicht zu ſeinem Regimente. Als er allein in ſeinem Wagen ſaß, gingen die Tage ſeiner Liebe in voller Lebendigkeit in ihm auf. Wenige Mon⸗ den waren erſt vergangen, ſeit er von dem Gipfel des ſtrahlendſten Gluͤcks in den Ab⸗ grund des Jammers war geworfen worden.

Hortenſien, dieß Leben ſeines Lebens, in ſei⸗ nen Armen gehalten, wo ihr Kopf an ſei⸗ ner Bruſt geruhet, ihr Auge nur in dem ſeinigen gelebt hatte. Jetzt ſaß er allein, nur namenloſen Schmerz in der Bruſt. Wo mag ſie jetzt weilen! rief er aus; und das dunkle Kloſter mit ſeinen ſchwarzen Mau⸗ ern, ſeinen engen Zellen, ſeiner kalten Kirche trat vor ihn. Lange traͤumte er davon, dann rief er laut: Hin zu ihr! und der Wagen flog nach Straßburg. Noch einmal ſie ſehen, rief er wiederholt; und dann ſterben! —

O, ſo kurz war die Zeit verflogen, wo er