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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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beugten Geſtalt, und in ihr leidendes Auge blickte, da kam er ſich beinahe wie ein Ver⸗ brecher vor, der dieſem leidenden Weſen ih⸗ ren Himmel geraubt habe. Denn, trotz ſei⸗ ner Unſchuld, war er nicht auf den Platz des Vertriebenen getreten? und mußte Karoline, unbekannt mit ſeinem Widerſtreben, ihn nicht fuͤr einen Theilnehmer des Vaters, vielleicht gar fuͤr einen Aufhetzer halten? Mit hef⸗ tigem Schmerz durchzuckte ihn dieſer Ge⸗ danke, obgleich eben er es auch wieder war, der ſeinen Gefuͤhlen und ſeinem Betragen gegen die Leidende einen Zuſatz von außer⸗ ordentlicher Weichheit und Milde gab. Bald fuͤhlte er ſich ſogar zu ihr hingezogen, als wenn er bei ihr, die ja auch um einen ver⸗ lorenen Geliebten trauerte, Troſt und Linde⸗ rung ſeiner Schmerzen finden muſſe. Auch die Prinzeſſin wich ihm nicht aus, kam ihm vielmehr offenbar mit herzlicher Theilnahme entgegen; denn nicht fuͤr einen Rauber ihres