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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Rimmer! rief der Fuͤrſt, faſt leiden⸗ ſchaftlich. Du biſt Erbprinz, nicht er! Ich will Ruhe in meinen alten Tagen haben. Ein guͤnſtiges Arrangement unſerer Angele⸗ genheiten bei Hofe wird ſie mir naͤchſtens gewähren; der tollköpfige Burſche ſoll ſie mir nicht wieder zerſtören. Vergeblich iſt dein Widerſtand, Alexis! Hier iſt d ie Akte des Monarchen; du biſt mein Rachfolger; apa⸗ nagirt iſt er.

Die Fuͤrſtin verhullte ihr weinendes Ge⸗ ſicht; der Prinz ſtand einen Augenblick un⸗ ſchluͤſſig; dann trat er mit feſtem Schritte vor ſeinen Vater, ruhig dieſem in's Auge blickend. Auch dann noch, Vater, fragte er⸗

willſt du auch dann noch mich auf deinem Juͤrſtenſtuhle haben, wenn eine Gattin, ge⸗

ringerem Stande entſproſſen, ihn mit mir theilen muͤßte? —

Der Juͤrſt erblaßte. Alexis! rief er, ihn nur halb verſiehend.