ihm, ſich ſeiner Sache anzunehmen, und gab auch wirklich dem Miniſterium ſofort den Befehl, die Angelegenheit des Prinzen auf ir⸗ gend eine Art in Gute zu arrangiren zu fuchen.
Doch an dem Starrkopfe des Fuͤrſten ſcheiterte jeder Verſuch einer guͤtlichen Bei⸗ legung. Eher den Tod, als Nachgeben! rief er und eilte auf der Stelle ſelbſt in die Re⸗ ſidenz, um unmittelbar am Throne eine An⸗ gelegenheit zu betreiben, welche, aus ſo un⸗ natürlichen Regungen ſie auch hervorging, gleichwohl nie von ihm aufgegeben werden konnte. Er wußte, trotz der Wuth, die in ſeinem Innern kochte, ſeinem Aeußern ſo viel Mäßigung zu geben, und dadurch ſeiner Sache einen ſolchen Schein von Gerechtigkeit gegen die des tobenden, rohen Lothar zu verſchaffen, daß bald, zumal als er auch Hoff⸗ nung zur Nachgiebigkeit bei Regulirung ſei⸗ ner Entſchaͤdigungs⸗Anſpruͤche gab, die Mi⸗


