hatte er den Erbprinzen ſchon laͤngere Zeit verlobt; die Vermählung war nur bis zur Abſchließung ſeiner Entſchädigungsangelegen⸗ heiten ausgeſetzt, weil der Stolz des Fuͤrſten Adolf es nicht leiden konnte, daß ein armer Prinz eine reiche Gattin haben ſolle. Der Juͤrſt ſtellte ihm mit Klarheit das Uebereilte und Ungerechte ſeines Betragens vor. Ver⸗ gebens. Unwiderruflich! rief er, finſter den Brief zerreißend⸗
Selbſt die Vorſtellungen und Bitten ſei⸗ nes vertrauten Raths, des ehrlichen und ein⸗ zigen Dieners, der ihm von allen ſeinen Be⸗ amten uͤbrig geblieben war, und deſſen er⸗ fahrne und gutgemeinte Worte nie ungehoͤrt ſeinem Ohre vorbeigingen, waren ohne Wirkung.
Dem Fuͤrſten ſtand als Standesherrn das Recht zu, ſeine Hausgeſetze, wodurch Rechte und Erbfolge⸗Ordnung der jetzigen und kuͤnf⸗


