— 48 — Seite zu einer Art Ehrenpunkt geworden war. —
Wie ſehr die Fuͤrſtin, zumal bei den mannigfachen, von außen auf ſie eindrin⸗ genden Leiden durch ein ſolches Verhältniß litt, iſt begreiflich. Aendern konnte ſie nichts daran; es war daher nur ihre Sorge, Aleris vor der verderblichen Einwirkung des taglichen Beiſpiels zu bewahren. Dieß ge⸗ lang ihr auch um ſo leichter, als es in dem Plane des Fürſten lag, den jüngern, kuͤnftig zu apanagirenden Prinzen eine militäriſche Carriére machen zu laſſen. Alexis trat fruh bei einer benachbarten größeren Macht in Dienſt. Gern hätte die Fürſtin Hinſichts Lothars ihren Gemaht zu einem Gleichen bewogen; allein es war mit dem Stolze des Juͤrſten unverträglich, daß ein Erbprinz ſei⸗ nes Hauſes einem fremden Monarchen die⸗ nen ſolle. Lothar ſelbſt zeigte auch einen


