bin ich Herr, und du ſollſt es nie hier wer⸗ den. — Du biſt mein Sohn nicht mehr; verflucht deſſen Rame, wer dich einen Fuͤr⸗ ſten von Hachenburg nennt. Verlaß mein Schloß, Entarteter, mein Gebiet! Ich laſſe dich erſchießen wie ein wildes Thier, wenn du mir je wieder vor Augen kommſt. Fort! ich befehle es! —
„Der Zorn ließ ihn nicht weiter reden. Der Prinz ſtand regungslos, ohne zu ſprechen; der angeborne Trotz ſchien mit dem Kindes⸗ gehorſam einen ſchweren Kampf zu kaͤmpfen. Aber die Fuͤrſtin, welche lange mit Angſt und Zagen dem Wortſtreite zugehoͤrt, und, obgleich ſie jeden Augenblick deſſen letzte Ex⸗ ploſion befuͤrchtet und es doch nicht gewagt hatte, durch ihr Einmiſchen den vollen Aus⸗ bruch des ihr nur zu ſehr bekannten Zornes herbeizufuͤhren, floh jetzt laut flehend auf ihren
Gemahl zu. Adolf! rief ſie; um Gotteswillen


