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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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ten anzunehmen? — Ich habe es ſchon dei⸗ ner Mutter ſagen muͤſſen, und auch dir er⸗ kläre ich es: Nimmer, und koͤnnte ich mein Leben dadurch retten, werde ich ſo meine Ehre aus den Augen ſetzen, eine Gnade an⸗ zunehmen, am Allerwenigſten von dem neuen aufgedrungenen Souverän. Schande dem Manne, dem ſeine von ſo vielen Ahnen glanzvoll bewahrte Ehre nicht theurer und heiliger iſt, als ſchnödes Metall! — Du willſt, ſetzte er mit bittrem Spotte hinzu, kunftig den Glanz meines Hauſes bewah⸗

ren?! —

Eine plötzliche Bläſſe des Zornes durch⸗

flog das dunkelglühende Geſicht des Prinzen⸗

Eine herrliche Ehre, rief er, Chriſten und⸗ Juden ſchuldig zu ſein; in dem elendeſten Wucherer ſeinen Herrn anerkennen, deſſen böſe Laune fuͤrchten zu muͤſſen! Eine ſchoͤne Ehre, nicht bei Tage und nicht bei Nacht