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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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kopf zu beugen. Heute, bei Gott, heute warne ich dich zum letzten Male.

Und ich, rief der Erbprinz, ohne ſich maͤßigen zu können, und ich habe lange genug die mir zugetheilte ſchmachvolle Rolle eines unmuͤndigen Kindes getragen. Heute werfe ich ſie ab. Du biſt mein Vater, aber nicht wein Herr, nicht Herr meiner Guter! Ich bin Herr wie du, und ohne meine Geneh⸗ migung darfſt du über keinen Ziegel auf dem Dache verfuͤgen. Das beſtimmen die Geſetze, dafür haben ſeit Jahrtauſenden unſere edlen Ahnen geſorgt. Heute will ich meine Herr⸗ ſchaft antreten, heute will ich —

Der Fuͤrſt hatte ſich in einen Stuhl ge⸗ worfen, und ſtarrte ihn mit verbiſſener Wuth an. Die Fuͤrſtin, welche lange, mit ihrem eigenen Schmerze beſchaͤftigt, im Sopha ge⸗

legen hatte, ſprang jetzt auf, und warf ſich 3 *