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Die Familie Hachenburg : Novelle / von H. Stahl
Entstehung
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Schon fruͤh des Morgens waren feſtlich ge⸗ kleidete Deputationen der Buͤrger 3 bewohner, der Beamten, der Geiſtli zum Schloſſe gekommen, um ihre Gluͤckwuͤnſche dem erlauchten Landesvater darzubringen; in ihren glaͤnzendſten Livreen hatte die Die⸗ nerſchaft ſich herumgetrieben, die Angekom⸗ menen anmeldend, zurechtweiſend, mit Er⸗ friſchungen bedienend u. ſ. w. Ehrenbogen von gruͤnen Maien und bunten Blumen hat⸗ ten alle Thore und Eingaͤnge geſchmuͤckt, Ka⸗ nonen hatten den ganzen Tag von den Schloß⸗

waͤllen und in der weiten RNachbarſchaft um⸗

her gedonnert; Tänzereien, Freiſchießen, Feſte

hatten den Tag doppelt froh gemachtz lau⸗

ter Jubel hatte Alles belebt.

Und jetzt? Todtenſtille lag auf dem gan⸗

zen Schloſſe, auf allen Rebengebäuden. Drei bis vier alte Pferde verriethen kaum ihr Daſein in dem weiten Stalle. Das Gras