Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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dirten Fürſten ihr Privatvermögen, ihre Schlöſſer und ihren Kohl.

Der Graf Leopold hatte die Verwaltung des dem gräflichen Hauſe verbliebenen Vermögens übernommen, und er war ein guter Wirth geworden, vielleicht ein um ſo beſſerer, da er kein regierender Herr zu werden 3 brauchte.

Ein Jahr nach dem Tode ſeines Vaters hatte dann auch er eine Veranlaſſung, die Werdenburgiſche Famile zu einem Familientribunale zuſammen zu rufen. Er hielt ſich aber nur an die Linie Werdenburg⸗Wer⸗

denburg. Und auf dem Schloſſe Werdenburg traten zu⸗ 3 ſammen: die Mutter des jungen Grafen, die Wittwe

des Grafen Eberhard, die mit ihrem Sohn auf Schloß Werdenburg wohnte; die beiden ehemaligen Erbgrafen Leopold und Franz, die, nachdem der Pater Guardian die Erlaubniß erhalten hatte, ſeine Tage außerhalb des Kloſters zu beſchließen, beide auf der Schwalen⸗ burg wohnten, wo Evochen Treue als ihre Schloß⸗ herrin die Honneurs machte; die ehemalige Comteſſe Ferdinande, die jetzt durchlauchtige Fürſtin, und der Graf Kurt, der immer das Kind var.

Der jüngere Bruder des Grafen Leopold war noch 3 nicht großjährig.