Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

154

wird die eingebrochene neue Zeit nur neue Kämpfe und Beſchwerden der mannichfachſten Art bringen. Wir beide würden ihnen nicht mehr gewachſen ſein. Deinen ſtärkern Schultern iſt die Laſt eine gewohnte. Wir bitten Dich, ſie ferner zu behalten. Und ſo erlaube Du, daß wir unſere erſten Huldigungen unſerer theuren Herrin und Schwägerin darbringen.“

Und die beiden geiſtlichen Herren verneigten ſich vor der regierenden Gräfin und küßten ihr die Hand mit der Courtoiſie vollendeter Ritterlichkeit.

Der Graf Eberhard hatte keinen Widerſpruch gegen ihre Weigerung.

Aber wohl hatten dann der regierende Graf und der junge Erbgraf eine Bitte an die beiden alten Erb⸗ grafen.

Der Graf Eberhard bat die Brüder, fortan in der Heimat zu bleiben, und der junge Erbgraf hatte die Bitte an die Oheime, mit ihm gemeinſchaftlich ihren Sitz wieder auf ihrer lieben Schwalenburg zu nehmen.

Die beiden geiſtlichen Herren nahmen die Ein⸗ ladungen an, der Pater Guardian mit dem Vor⸗ behalte der Genehmigung des Pater Generalis des Franciscanerordens.