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für entbehrlich hielt. So erwartete er das Heraus⸗ kommen der Proceſſion aus dem ſchmalen Gange vor der Kirche.
Sie kam nicht ſogleich. Die drohenden Bauern mußten vorher den Gang verlaſſen haben. Es dauerte lange. Es dauerte auf einmal dem Lieutenant zu lange. Er hatte Zeit gewonnen, die Dragoner aus der Nähe mit ſeiner Abtheilung zu vereinigen. Aber er mußte noch immer warten. Es überlief ihn heiß und kalt. Was geſchah in dem Gange? Was hielt die Proceſſion ſo bedenklich lange auf? Seine Abſicht war, draußen auf der Straße, wo ſeine Leute ſich freier bewegen, mit den Säbeln einhauen, mit den Pferden niederreiten konnten, den Zug der Mönche in Empfang zu nehmen, die beiden Kreuzträger in ihrer Mitte zu entlarven, des Entflohenen, wenn er, woran nicht zu zweifeln, darunter war, ſich zu bemächtigen, ihn fort⸗ zuführen oder, wenn die Menge ihn vertheidigen wollte, ohne weiteres niederzuſchießen.
Sollte ſeine Abſicht vereitelt werden? Was that man ſo lange in dem Gange? Aber was konnte man darin thun?
Endlich kam der Zug.
Die Mönche traten in ihre zwei Reihen mit ihrem langſamen, feierlichen Gange langſam vor.


