Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Von dem Pater Vitalis war die Rede geweſen; er werde, da der rechte Herr Jeſus ausgeblieben ſei, aus der Noth helfen. Aber man hatte ihn mit dem Ritter geſehen.

Der preußiſche Offizier, der in der Nacht vom Sparrenberge entkommen ſei! Er war ſofort von allen Seiten verfolgt worden, nur nicht nach der Stadt Wal⸗ denbrück hin. So war ihm zuletzt die Flucht hierher geblieben. In der erſten Frühe des Tags hatte man Menſchen geſehen, die eilig die Richtung zum Kloſter eingeſchlagen hatten. Am Mittage waren dann die Dragoner erſchienen, hatten Kloſter und Kirche einge⸗ ſchloſſen, hielten ſie noch beſetzt, drängten mit jener Haſt zu der Kirchthür, als aus dieſer der Paſſionszug hervortreten ſollte. Der preußiſche Offizier mußte der Herr Jeſus ſein.

Auf Simon achtete man weniger. Er hatte nur die zweite, ſo ſehr untergeordete und unbedeutende Rolle⸗ Es waren deshalb auch immer nur unbedeutende Sün⸗ der dazu genommen. Unbedeutende Sünder waren den Leuten unbedeutende Menſchen.

Auch der Lieutenant von Marnitz, der die Ver⸗ folgung des Entwichenen am Kloſter commandirte, ſchien ſein Augenmerk nur auf den Herrn Jeſus ge⸗ richtet zu haben.