Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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„Gehen wir leiſe, Eychen, damit er ſich nicht zu früh entfernt, wenn er uns hört.“

Evchen mußte doch eine Frage ausſprechen.

„Errathe ich Ihre Ahnung, Comteſſe Ferdinande?“

„Sprich, Kind.“

„Sie glauben, einer der verſchwundenen Erbgrafen ſei plötzlich zurückgekehrt?“

„Der Malteſerritter ſei es?“

„Ja, mein Kind. Und welche Welt von Ereigniſſen müßte ſich aufthun, wenn ich Recht hätte! Und daß ich Recht habe, ſpricht nicht auch Dein Errathen meiner Gedanken dafür? Was hat ihn zurückgeführt, nach den vielen, langen Jahren, nach faſt einem halben Jahrhundert? Warum war er ſo lange verſchwunden? Warum kehrt er allein zurück, ohne den Andern, der mit ihm verſchwunden war? Was iſt aus dem Zwillingsbruder geworden? Sie hatten ſich geliebt, die Beiden, als wenn ſie ein Herz und eine Seele wären. O, mein Kind, ich kann Dir nicht ſagen, wie mir das Herz ſchlägt und bebt!“

Noch ein Anderes war der Gräfin in den Sinn gekommen. Darüber ſchien ſie mit dem Kinde nicht ſprechen zu wollen.

„Was hat er mit der würdigen Mutter? Er hatte