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Wälle und Gräben. Aber die Wälle waren ſchon bald
nach dem dreißigjährigen Kriege zum großen Theil ab⸗ getragen; der Graben war an mancher Stelle halb ein⸗ gedämmt und dadurch ſo ſchmal geworden, daß man ein Bret darüber legen und ihn ſo überſchreiten konnte. Und wenn auch die Thore während der Nacht feſt verſchloſſen gehalten wurden, ſo war doch Leonidas Stapelmann, das
Woaldenbrücker Bürgerkind, ein viel zu unnützer Bube
geweſen, als daß ihm nicht jeder Swe in die Stadt bekannt geweſen wäre.
Auf einem von dieſen führte er ſeine Begleiter in das Innere der Stadt, in der noch Alles ſchlief, und hier durch Seitengäßchen bis in die Nehe des Vogel⸗ ſang'ſchen Gaſthofs.
Der Herr Vogelſang ſollte ihnen ſofort einen Wagen und Pferde zur weitern Flucht verſchaffen.
AZler —
„Beim Zeus und beim Styr!“ ſchwur Sondes Stapelmann. „Was nun? Was nun?“
Vor der Thür des Vogelſang'ſchen Gaſthofs ſtand ein ſchwarz und weiß angeſtrichenes Schilderhaus und an demſelben ging eine Schildwache auf und ab.
In das Städtchen waren die preußiſchen Truppen
zu der Beſitznahme eingerückt und in dem Gaſthofe
hatte der Commandeur ſein Quartier genommen.


