Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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wir nicht mehr; man wird es beſetzt halten. Ebenſo iſt jede Rückkehr an den See unmöglich. Wir müſſen vorwärts und dem Feinde ins Angeſicht.“

„Das heißt?“ wurde der Erbgraf gefragt.

„Wir gehen nach Waldenbrück. Es liegt kaum eine halbe Stunde von hier. Der Gaſtwirth Vogel⸗ ſang beſorgt uns einen Wagen, Pferde, was wir wollen.“

„In Waldenbrück ſind die Preußen, wird geſtern Abend Militär eingerückt ſein!“

„Dem Feinde ins Angeſicht! ſagte ich. Wer weiß einen beſſern Ausweg?“

Keiner wußte ihn.

Hatten ſie aber überhaupt noch einen?

Vom See her, von derſelben Stelle, an der Gondel und Nachen der Flüchtlinge noch am Ufer liegen mußten, nahte ſich der geſtreckte Galopp von Pferden. Die Reiter hielten an der Scheune. Auch ſie mußte der dunkle Punkt in den weiten flachen Wieſen angezogen haben.

„Sind hier ſeit einer Stunds Menſchen vorbeige⸗ kommen?“

Eine unbekannte Stimme fragte es. Von den drei den Flüchtlingen bekannten Offizieren der Beſatzung auf dem Sparrenberge war es keiner.