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an, begebt Euch hier draußen an die Arbeit, laßt die Thür offen. Zu Euch werden Reiter, preußiſche Dra⸗ goner kommen. Sie werden Euch fragen, ob Ihr Nie⸗ mand, ob Ihr uns nicht geſehen habt. Ihr antwortet nein, aber vor kurzer Zeit ſeien Menſchen dort hinten vom See her nach dem nächſten Dorfe hingegangen. Seid ruhig und ſicher! Macht Eure Sache gut!“
„Gnädigſter Herr“, ſagte Leonidas Stapelmann, „wenn Euer Erlaucht nicht der Erbgraf von Werden⸗ burg wären, Sie verdienten Leonidas Stapelmann zu ſein.“
Man trat in das Haus. Man kam durch ein kleines Vorhaus, das zugleich als Küche diente, in einen un⸗ geheuren Raum, der beinahe bis oben an die Decke mit Heu gefüllt war. Vorn ſtand eine Leiter, auf der man bis oben hinauf ſteigen konnte.
Sie ſtiegen die Leiter hinauf.
Die Knechte mußten dieſe dann fortnehmen, draußen vor dem Hauſe an der Erde niederlegen, ſich an ihre Arbeit machen. Draußen lagen Heuhaufen, die nach der Ueberwinterung durchgearbeitet werden mußten.
Die Flüchtlinge lagen da oben wohlverwahrt.
„Wir werden hier ein paar Stunden warten müſſen. Dann wird wenigſtens in den Wieſen unſere Ver⸗ folgung aufgegeben ſein und — nach Seehauſen dürfen


