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kommen ſie den Berg herunter, zwar ohne die Cham⸗ pagnerflaſchen und ohne den Gefangenen, aber dafür mit ſchwerer Sorge, mit Angſt, mit Verzweiflung in der Bruſt. Aber Ihre ſchöne Frau Gemahlin kann gehen, wenn auch mein gnädigſter Herr ſie ſcheint führen zu müſſen. Und jetzt erheben Sie ſich, mein Herr, aus dieſen gelben Weiden und fliegen Sie in die Arme des treueſten Weibes, und laſſen Sie ſie an Ihrem Herzen vollends in das Leben, in das glücklichſte Leben zurückkehren. Aber dabei werden Sie ſich ſputen müſſen, denn wenn ich mich nicht irre, ſo geht es da oben ſchon wieder los; das große Feſtungsthor öffnet ſich knarrend und ſpeit Roß und Reiter aus, und an ihrer Spitze reitet gewiß der dicke Rittmeiſter Bachus, genannt von Bachow, der lange, freche, aber muthige Lieutenant von Marnitz und vielleicht gar das ver⸗ liebte Gräflein Hochwald. Hören Sie nicht ſchon das Pferdegetrappel und Schwerterklirren?“
Aber der Herr von Bütow hörte nicht das Eine, nicht das Andere, nicht einmal mehr die Worte des Schwätzers.
Er hatte die Schritte vernommen, die den Berg herunterkamen. Er hatte in dem Sternenlichte eine Frau unterſchieden, die von einem Manne geführt
wurde. Andere Männer folgten. 12*


