Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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Während er ſie that, ging der Unteroffizier, ohne aufzublicken, zu dem Pförtchen in dem Feſtungsthor, ſchloß es auf, blieb daran ſtehen.

Noch immer knurrte Leonidas Stapelmann unterdeß.

Er war mit dem Gefangenen dem Unteroffizier ge⸗ folgt. Er ſtellte ſich gleichfalls an das Pförtchen, aber an deſſen andere Seite.

„So, frommer Bruder!“ ſagte er dann zu dem Ge⸗ fangenen. „Ich wünſche Ihnen gute Beſſerung. Gehen Sie nur immer gerade aus. — Aber da gehen Sie ja falſch! Ah, ich muß ihn doch auf den rechten Weg bringen.“

Er folgte dem Gefangenen durch das Pförtchen. Der Unteroffizier ließ ihn ungehindert paſſiren und wartete geduldig auf die Rückkehr des Feſtungstyrannen.

Lange hatte er nicht zu warten.

Als er ſich nach einer Weile umſah, ſtand der fin⸗ ſtere Schließer Peter Knauſt neben ihm.

„He, Schließer, ich ſah Euch ja nicht zurückkommen?“

„Warum paßt Ihr nicht beſſer auf?“

„Und — und — hattet Ihr nicht vorhin Eure Jacke an?“

„Nein!“

Damit kehrte der Feſtungstyrann in den gewölbten Thorweg nach ſeiner Wohnung zurück.